Pro Igel
Pro Igel

Tage der offenen Naturgärten 2013

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Gefährliche Lichtschachtgitter

Dieses Jahr werden wieder auffallend viele Igel mit einem gebrochenen Bein in den Igelstationen abgegeben. Aufgrund der speziellen Art der Verletzungen muss davon ausgegangen werden, dass die Igel mit einem Bein in einem Lichtschachtgitter steckengeblieben sind und sich beim verzweifelten Berfeiungsversuch verletzten oder in Panik zusammengerollt haben. Da sie in Freiheit keine Überlebenschance haben, müssen sie eingeschläfert werden.

Eine einfache Lösung bieten da Gitter-abdeckungen oder Abdeckvliese, die nebenbei auch vor Schmutz und Kleintieren schützen.
(In jedem Baumarkt erhältlich)


Fadenmäher sind des Igels Tod

Fadenmäher und Motorsensen sind sehr praktisch, aber auch ebenso gefährlich. Mit ungeheurer Wucht wird alles kurz und klein geschlagen. Problemlos lässt sich damit unter Hecken und Sträuchern roden und selbst an den unzugänglichsten Orten kann man den Wildwuchs bekämpfen.  Das macht die Motorsense auch so gefährlich für Igel, weil sie genau an diesen Orten ihre Tagruhe verbringen. Und weil die Igel vor dem Lärm nicht flüchten, werden sie mitgehäckselt. Abgetrennte Beine, zertrümmerte Schnauzen und andere schwere Verletzungen führen zu einem langsamen und qualvollen Tod.

Es gibt Alternativen: Zeigen Sie Mut zur Wildnis. Überlassen Sie die ungenutzten Teile des Gartens der Natur. Verzichten Sie darauf, unter Sträuchern und Hecken zu roden. Mit der Natur zu leben fühlt sich besser an als gegen die Natur zu kämpfen. Die meisten Gartenbesitzer freuen sich über einen stacheligen Nützling im Garten, deshalb bitten wir alle Hobbygärtner, Hausmeister und Liegenschaftsverwalter, dem Lebensraum des Igels Sorge zu tragen. Dazu gehört auch, den Gebrauch von Motorsensen auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren und vor einem unumgänglichen Einsatz die Arbeitsstelle gründlich nach Tieren abzusuchen. 


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Bulletin 43

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