
Frühlingsgarten
Das Frühjahr ist für Gartenbesitzer eine schöne und arbeitsintensive Zeit. Damit auch die Igel sich am neuerwachten Leben freuen können, bitten wir um einen vorsichtigen und gut überlegten Einsatz von Maschinen und Schädlingsbekämpfungsmitteln.
Gerade Fadenmäher und Motorsensen sind sehr praktisch, aber auch ebenso gefährlich. Mit ungeheurer Wucht wird alles kurz und klein geschlagen. Problemlos lässt sich damit unter Hecken und Sträuchern roden und selbst an den unzugänglichsten Orten kann man den Wildwuchs bekämpfen. Das macht die Motorsense auch so gefährlich für Igel, weil sie genau an diesen Orten ihre Tagruhe verbringen. Und weil die Igel vor dem Lärm nicht flüchten, werden sie mitgehäckselt. Abgetrennte Beine, zertrümmerte Schnauzen und andere schwere Verletzungen führen zu einem langsamen und qualvollen Tod.
Es gibt Alternativen: Zeigen Sie Mut zur Wildnis. Überlassen Sie die ungenutzten Teile des Gartens der Natur. Verzichten Sie darauf, unter Sträuchern und Hecken zu roden. Mit der Natur zu leben fühlt sich besser an als gegen die Natur zu kämpfen. Die meisten Gartenbesitzer freuen sich über einen stacheligen Nützling im Garten, deshalb bitten wir alle Hobbygärtner, Hausmeister und Liegenschaftsverwalter, dem Lebensraum des Igels Sorge zu tragen. Dazu gehört auch, den Gebrauch von Motorsensen auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren und vor einem unumgänglichen Einsatz die Arbeitsstelle gründlich nach Tieren abzusuchen.

Igel - Zählung
Wieviele Igel leben in
der Schweiz?
Machen Sie mit und melden
Sie uns Ihre Igelbeobachtung
Bulletin 41
Poster zur Ausleihe
Auf insgesamt neun Poster
im Weltformat wird alles
Wissenswerte zum Igel
und seinem Lebensraum
dargestellt.


