Pro Igel
Pro Igel

Mithilfe bei der Kontrolle von Rebnetzen

Unser letztjähriger Artikel zu den Reb-netzen hat viel Beachtung gefunden. Auch diesen Herbst wird das Thema hohe Priorität haben. Wir möchten unsere Kontrollen intensivieren und ausweiten. Alleine schaffen wir das nicht, vor allem, weil die Netze nur für relativ kurze Zeit eingesetzt werden.

Deshalb bitten wir alle engagierten Igelfreunde und Naturschützer um Mithilfe. Man kann das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und einen schönen Herbsttag in den Weinbergen verbringen.
Und gleichzeitig die korrekte Montage der Rebnetze überprüfen.
Die Kontrollen werden Ende September, Anfang Oktober durchgeführt.
Zur Information können Sie hier die Richtlinien für eine richtige Montage herunterladen: Alles vernetzt?

Bitte helfen Sie mit, die Igel vor einem qualvollen Tod zu bewahren und melden Sie sich an unter info(at)pro-igel.ch

Herzlichen Dank im Voraus!


Vorsicht mit Igelsäuglingen

Die ersten Igelmütter haben schon Nachwuchs bekommen, jetzt beginnt auch wieder die Zeit, in der verwaiste Igelbabies oder Igelnester gefunden werden.
Wie verhält man sich richtig?

Verwaiste Igelsäuglinge:
Ruhe bewahren und beobachten. In den meisten Fällen holen die Mutter-tiere das Kleine zurück ins Nest.

Bevor Sie irgendwelche Massnahmen zur Rettung des Tieres ergreifen, rufen Sie unbedingt unsere kostenlose Notfallnummer an: 079 652 90 42. Sie erhalten rund um die Uhr kompetente Auskunft zum richtigen Vorgehen.

Igelnester: Man kann Igelnester an den unmöglichsten Orten finden, sogar unter einem Rasenmäher. Egal ob die Mutter anwesend ist oder nicht, bitte das Nest sofort vorsichtig wiederherstellen und sich ent-fernen. Auch wenn Sie noch so neugierig sind, lassen Sie das Nest möglichst ungestört. Igel sind Wildtiere und sehr empfindlich, Igel-mütter können im schlimmsten Fall in Panik geraten und ihre Jungen totbeissen. Für Fragen steht Ihnen auch hier unsere Notfallnummer zur Verfügung. Unbedingt anrufen sollten Sie, falls ein ungünstig gelegenes Igelnest evakuiert werden muss.

Igelfreundliche Umgebung: Die grösste Hilfe für Igelmütter und ihren Nachwuchs ist nach wie vor ein igelfreundlicher Garten. Wer Igel mag, verzichtet auf den Einsatz von Schneckenkörnern, Insektizid und Motorsensen. Vor allem der Einsatz von Motorsensen und Faden-mähern ist für Igelmütter gefährlich und führt zu schlimmsten Ver-letzungen, weil sie beim Säugen zum abkühlen mit dem Oberkörper aus dem Nest ragen. Zurück bleibt in diesem Fall ein Wurf Igelbabies, der zum Tod verurteilt ist.
Es ist eine traurige Tatsache, dass es wenig Sinn macht, einzelne Igelsäuglinge mühsam aufzupäppeln, wenn gleichzeitig sein Lebensraum vergiftet und ausgeräumt wird.

Helfen Sie unserem nützlichen Stachelzwerg mit Wildwuchs, Dickicht und hochstehendem Gras! Tauschen Sie Ihr langweiliges Stück Rasen gegen lebendige Vielfalt!

Für weiterführende Informationen können Sie hier die Richtlinien zur Aufzucht von Igelsäuglingen in deutsch und französisch herunterladen:
Aufzucht verwaister Igelsäuglinge
Elevage des hérissons orphelins


Petition

zum Schutz des
Wolfs in der Schweiz


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Poster zur Ausleihe


Auf insgesamt neun Poster
im Weltformat wird alles
Wissenswerte zum Igel
und seinem Lebensraum
dargestellt.

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Bulletin 37 (PDF)

Ausgabe April 2010